Unsere Pfingstfahrt

2015

vom 22. Mai Freitag

bis 25. Mai Montag

an oder auf der Moldau:

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Vyšší Brod

Rožmberk

Nahořany

Krumau

Zlatá Koruna

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Die Fahrt ist auch für Nichtmitglieder offen.

K. u. K. -Pfingstfahrt 2015 nach Südböhmen.

Kultur vom Feinsten und Kanu zum Ausspannen.

Wir fahren am Freitag, 22.Mai nachmittags ca ab 16 Uhr ab Deggendorf in Fahrtgemeinschaft nach Krumau ins Hotel.


Samstag:

Wir besuchen Vyšší Brod mit seinem Zisterzienserkloster und wertvoller Bibliothek

   Die Besucher des Stiftes können sich den gotischen Dom, den Kreuzgang, den Kapitelsaal, die Barockbibliothek und eine Reihe von Kunstgegenständen in den Expositionen der Stitfssammlungen anschauen. Die Stiftsbibliothek ist die drittgrößte Bibliothek in den böhmischen Ländern. Einen tiefen Eindruck hinterlässt sicher das gotische Tafelbild der Madonna von Vyšší Brod und ein unvergessliches Erlebnis ist auch der Klang der unikalen Stiftsorgel. Gegründet wurde das Kloster 1259 von Vok von Rosenberg.


Das Postmuseum von Vyšší Brod ist sehenswert.


Dann Moldau abwärts Rožmberk mit einer sehr schönen Burg aus dem 13. Jahrhundert und einer Pfarrkirche aus dem Jahr 1271.

Die aus dem 13. Jahrhunderts stammende Burg gehört zu den ältesten Burgen der Witigonen, der Vorläufer eines der bedeutendsten böhmischen Adelsgeschlechter – der Herren von Rosenberg. Es handelt sich um einen Komplex ursprünglich zweier Rosenberger Burgen, sog.. Untere Burg und Obere Burg, von der nur ein steinerner Wachtturm erhalten blieb, Jakobínka genannt. Der obere Teil wurde später zu einem Adelssommersitz umgebaut. Die Untere Burg wurde genauso von einigen Umbauten betroffen, wobei die Renaissance und der Stil der englischen Neugotik die Burggestalt am bedeutendsten beeinflussten. 

Im 19. Jahrhundert wurde dieser Teil von den letzten Adelsbesitzern – der Buquoyen zu einem romantischen Museum umgesetzt, das der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde und dessen Innenräume heute mit wertvollen Bilder-, Waffen-, Möbel-, Porzellan- und Glassammlungen verziert werden. In dem Rosenbergsaal hängt ein Porträt der Weißen Frau Perchta von Rosenberg, die hier nach einer Sage erscheint. Heute ist die Burg im Besitz des Staates, betreut von dem Institut für Denkmalpflege.

Sonntag:

Krumau

Český Krumlov liegt sowohl am rechten als auch am linken Ufer der Moldau, die hier eine Flussschleife bildet, von der sich die Ortsbezeichnung „krumme Au“ ableitet. Die Innenstadt befindet sich rechtsseitig des Flusses in der Flussschleife; nördlich davon liegen linksseitig der Moldau auf dem Sporn zwischen der Moldau und ihrem Zufluss Polečnice das Schloss

Über einer Furt an der Moldau errichteten die Witigonen um 1240 eine Burg, die 1253 erstmals urkundlich erwähnt wurde und im Besitz des Witiko de Chrumbenowe war. Die Burg, deren tschechische Bezeichnung Crumlov für 1259 belegt ist, war Sitz des witigonischen Familienzweiges der Herren von Krumau, der 1302 mit Wok von Krumau erlosch. Dessen Besitzungen übertrug König Wenzel II. an die ebenfalls witigonische Linie der Herren von Rosenberg, deren Wappenrose noch heute Bestandteil der Stadtflagge ist. Heinrich I. von Rosenberg, der bis dahin auf der Burg Rosenberg residierte, übertrug seinen Sitz 1302 auf die Burg Krumau, die 300 Jahre lang als Residenz der Rosenberger diente. Heinrichs Sohn Peter I. von Rosenberg ließ im ersten Drittel des 14. Jahrhunderts die Obere Burg errichten.


Montag

Zum Abschluss der dreitägigen Fahrt steht dann noch das Kloster Zlatá Koruna (Goldenkron) auf dem Programm.

Das Kloster Goldenkron wurde 1263 von König Přemysl Ottokar II. gegründet und mit Mönchen des niederösterreichischen Zisterzienserklosters Heiligenkreuz besiedelt. Es gehörte damit der Filiation der Primarabtei Morimond an. Damit kamen auch Ottokars Bemühungen um eine Integration der böhmischen und babenbergischen Länder zu einem neuen, einheitlichen Staat zum Ausdruck. Da das Klostergut unmittelbar an die witigonischen Besitzungen in Südböhmen angrenzte, wird vermutet, dass Ottokar mit der Gründung des Klosters auch die weitere Expansion der Witigonen behindern wollte.

Nachmittags Heimfahrt.

Soweit das Programm für unsere "Kultur-Freaks"


Wem die dauernde Kultur zu trocken ist, kann die wunderschöne Landschaft auch auf der Moldau mit dem Kanu genießen. Boote und Transport werden angemietet.

Darum heißt diese Fahrt auch K.u.K. Pfingstfahrt.

Samstag ab Vyšší Brod mit Booten vom Bootsverleih Inge-Tour.

Für Anfänger haben wir 4-Personen Schlauchboote bestellt. Damit kann man unmöglich umfallen. Auf Wunsch gibt es auch Schwimmwesten. Kinder (und Hunde) dürfen auch mit.

Wir fahren bis Nahořany (ca 20 km)und werden dort vom Bootsverleih abgeholt und zum Auto zurückgebracht. Kosten pro Person ca. € 13,50

Sonntag: Wie oben Krumau besichtigen.

Montag ab Kemp Vltavan kurz vor Krumau durch Krumau mit wunderschönen Ausblicken auf Stadt und Schloss bis nach Zlatá Koruna. (ca 15 km)

Dort werden wir wieder abgeholt und bei Bedarf zum Auto zurückgefahren. Kosten pro Person ca. € 11,-

Zur Beruhigung für Neulinge auf dem Wasser: Ein sehr erfahrenen Kanute fährt voraus.


Es sind auch Nichtmitglieder willkommen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Zimmer kosten pro Nacht und Person ab etwa € 25,- incl. Frühstück. Die Buchung können wir organisieren, es sollte aber baldmöglichst geschehen. Boote können auch noch am Tag vorher gebucht werden.
Achtung, wir sind kein Reiseunternehmen: Jeder ist für sich selbst verantwortlich.

Auskunft unter 0175/2017682 beim 1. Vorsitzenden Rudolf Weber.

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